Starte mit LIEBE ins neue Jahr

Das Jahr 2021 neigt sich zum Ende und ich bin ehrlich gesagt noch nicht einmal sicher, wie ich es abschließend bewerten werde. Für mich persönlich hielten die vergangenen 365 Tage viel Schönes, Spannendes, Erwärmendes, aber eben auch einige sehr traurige Momente bereit. In der Arbeit mit meinen Klienten wie auch in Gesprächen mit Freunden begegnete ich jedoch einem so ungeheuren Ausmaß an Leid wie nie zuvor. Nun frage ich mich und dich: Was ist unsere Aufgabe für das bevorstehende Jahr? Ich versuche mich an einer Antwort.

Wir blicken am heutigen Tag zurück auf knapp zwei Jahre Corona-Pandemie, in deren Verlauf sich unser aller Leben so dramatisch verändert hat wie wohl niemals zuvor. Gerade für die Jüngeren unter uns, die bisher nichts als Frieden, Wohlstand und Freiheit kannten, sind die Entwicklungen dieser Zeit beängstigend, frustrierend und erschöpfend. Aber natürlich nicht nur für sie. ALLE Menschen leiden unter der Situation, unter den Maßnahmen und unter der allgemeinen Entwicklung. Nur geht jeder anders mit seinem Leid um.

Wer wie ich den Zustand Deutschlands ein wenig distanziert – weil von außen – betrachtet, stellt fest: Es hat sich eine massive Spaltung der Gesellschaft ereignet, die weltweit ihresgleichen sucht. Das ist nur möglich, weil sehr viele Menschen es zulassen, mitmachen oder sogar aktiv betreiben. Die Angst in all ihren Formen hat sich breitgemacht und beherrscht viele Köpfe und Herzen. Aus psychologischer Sicht darf man dieses Phänomen getrost als Massenpsychose beschreiben. Die Medien spielen das ewige Lied vom Virus und singen dazu „wir werden alle sterben, wenn wir nicht…“ Und sehr viele Menschen glauben ihnen. Leider.

Wer die Freiheit aufgibt,

um Sicherheit zu gewinnen,

wird am Ende beides verlieren.“

(Benjamin Franklin)

Ich war lange genug Journalistin, um die Machenschaften dieser Branche zu kennen und die manipulativen Sprachmuster zu erkennen. Schon Edgar Le Bon hat in seinem Standardwerk „Psychologie der Massen“ im Jahre 1895 all das exakt beschrieben, und so ziemlich alle Diktatoren der Welt haben sich dieser Methoden bedient. Liest heute aber keiner mehr. Interessiert derzeit niemanden. Wir haben ja Corona – das uns wie der Tiger den Gejagten in den Zustand von Panik, also in einen hirnlosen Überlebensreflex treibt. In diesem ungünstigen neuronalen Zustand, über den ich mich schon häufig ausgelassen habe, können wir Menschen jedoch keine Lösungen finden. Also gehen viele auf die Suche nach Schuldigen. 

Dabei werden ehemals in Deutschland hochgehaltene Werte wie Einigkeit und Recht und Freiheit ziemlich offensichtlich zugunsten Machtstreben weniger und Unrecht gegen Minderheiten und Unfreiheit für alle getauscht. Das mag hart klingen und du wirst das an einem Tag wie diesem vielleicht nicht hören wollen. Ich will dir ja auch nicht deine Silvesterstimmung verderben. Also wenn´s dir zu viel wird, klicke diesen Beitrag einfach weg.

Ich wünsche dir natürlich in jedem Falle eine berauschende Silvesternacht und damit einen guten Start ins neue Corona-Jahr. 

Falls du aber weiterliest, möchte ich gerne noch ein paar Gedanken mit dir teilen. Darf ich?

Du siehst es um dich herum, ich sehe es in meiner Arbeit mit den Menschen besonders drastisch: Es gibt eine Menge Leid in der Welt. Ich habe in den vergangenen Monaten mit unzähligen Menschen gesprochen, die im Jahr 2021 einen großen Verlust erlitten haben. Eltern, deren Kinder nicht mehr in dieser Welt leben wollten. Erwachsene „Kinder“, deren Eltern einsam und isoliert sterben mussten oder solche, deren Elternteile viel zu jung „plötzlich und unerwartet“ und natürlich niemals im Zusammenhang mit der Impfung gestorben sind. Erwachsene, gestandene Persönlichkeiten, die allmählich die Kraft verlieren und in tiefer Depression versinken. Firmenchefs, deren Unternehmen wegen der Corona-Maßnahmen zerstört wurden. Solo-Selbstständige, die zuerst staatliche Hilfen bekamen und sie nun plötzlich zurückzahlen müssen und damit endgültig in die Pleite getrieben werden. Die Liste geht endlos weiter. Steht so halt nicht oder nur kaum einmal in der Zeitung.

Wir alle brauchen Nähe, Verbundenheit, Annahme und Verständnis​​​​​​.

Nein, ich will dich nicht deprimieren. Ich will dir vielmehr ein wichtiges Konzept näherbringen. Aber wir müssen ja dennoch realistisch bleiben. Die Auswirkungen der weit verbreiteten Angst und Trennung sind nun einmal nicht zu übersehen. Natürlich möchte ich, dass wir alle positiv gestimmt sind und uns hohe Ziele setzen und diese auch erreichen. Aber zunächst einmal müssen wir doch auch die Fakten anerkennen. Studien zeigen, dass fast die Hälfte der Menschen „weniger optimistisch“ ist als 2020 (und da waren sie schon negativer eingestellt als 2019). Ich werde also nicht so tun, als würden alle in die Hände klatschen und vor Freude auf und ab springen.

Wenn wir 2022 zu einem besseren Jahr machen wollen, brauchen wir etwas anderes. Aktuell ist die Welt voller Trauer, Depression, Sorge und Angst. Und es ist absolut in Ordnung, sich das einzugestehen. Nur wenn wir uns unsere Gefühle eingestehen, können wir uns danach bewusst für eine andere Emotion entscheiden (schau dir ruhig nochmal die POOL-METHODE® in meinem Buch „Arschbombe ins Glück“ an). Für eine bessere Zukunft brauchen wir etwas Besseres als waberndes Leid, etwas Besseres als Spaltung und Schuldzuweisung: Wir brauchen GEMEINSCHAFTS-GEFÜHL, VERBUNDENHEIT, EMPATHIE, alle Formen der LIEBE. Das Gute daran: Jeder Mensch braucht das gleichermaßen. Und jeder Mensch kann das auch geben

Verbindung statt Spaltung

Manch einer darf freilich noch üben, sein Verständnis, seine Großmut, sein Mitgefühl und seine Toleranz ALLEN Mitmenschen zuteil werden zu lassen, zu verstehen, dass ALLE Teil der Menschheitsfamilie sind. Doch es ist absolut klar: Die Zeit ruft nach Freundlichkeit, nach Verständnis, nach Verbindung und nach Großzügigkeit. Unsere Regierungen werden uns nicht retten, im Gegenteil. Die großen Konzerne werden uns ausbeuten. Sie haben es immer getan, nur wurde es jetzt mehr als deutlich. Während auf der einen Seite der Great Reset (lies mal das gleichnamige Buch von Klaus Schwab – sehr interessant!) vorangetrieben wird, können wir auf der anderen Seite ein Great Awakening, ein großes Erwachen der Menschheit, beobachten. Schon letztes Jahr um diese Zeit war klar, dass wir in einer Zeitenwende sind und nun damit beginnen müssen, können, dürfen, die neue Zeit, die neue Welt, nach unseren Wünschen zu gestalten.

Wenn die Menschen sich jedoch derart zerstreiten wie gerade zu beobachten, werden diese Gestaltungschancen ganz sicher verspielt. Wenn zehn streiten, entscheidet der elfte. Wenn die Kinder sich nicht einigen können, trifft der Lehrer die Wahl. Dabei könnte es so einfach sein! Ein großartiger Anfang wäre gemacht, wenn jeder Einzelne von uns alle seine Mitmenschen zukünftig mit Freundlichkeit, Respekt und Würde behandeln könnte. Wenn wir uns allesamt und jeder für sich entscheiden könnten, von nun an achtsam zu sein und uns großzügig so zu akzeptieren, wie wir sind. Wenn wir unseren Nächsten tatsächlich LIEBEN könnten wie uns selbst.

Ich stelle mir gerade vor, wie wundervoll die Welt dann werden wird. Und das fühlt sich herrlich an. Ich freue mich darauf. Machst du mit?

Viele kleine Leute,

an vielen kleinen Orten,

die viele kleine Schritte tun,

können das Gesicht der Welt verändern.

(Afrikanisches Sprichwort)

Dazu passt dieses Video gut, das dich vielleicht ein bisschen inspiriert.

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Komm gut in das neue Jahr!

In Liebe und Verbundenheit mit allen Menschen,

Deine Barbara Fischer-Reineke

 

*Wenn du jemanden zum Reden brauchst oder mal ein „Thema“ hast, weißt du ja, dass ich immer für dich da bin. Auch im neuen Jahr.

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